Der Häftlingsarzt der Stasi

Ein psychisch gestörter Arzt war jahrelang beim DDR-Staatssicherheitsdienst für die Behandlung schwer kranker Häftlinge zuständig. Mediziner der Berliner Charité bezweifelten seine ärztlichen Fähigkeiten. Geheime Abhörprotokolle zeigen, wie der Intimus von Minister Erich Mielke die Häftlinge im Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen drangsalierte.

Von Hubertus Knabe

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David gegen Goliath

Nicht prominente Bürgerrechtler, sondern unbekannte DDR-Bürger sorgten vor 30 Jahren für den Untergang der Stasi. Sie besetzten deren Dienststellen und machten den fast 100.000 Mann starken Überwachungsapparat handlungsunfähig. Am 15. Januar 1990 wurde auch das Hauptquartier in Berlin erobert. Doch die Besetzer werden in Deutschland nur selten gewürdigt.

Von Hubertus Knabe

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Die Akte “Bernstein”

Die neuen Besitzer des Berliner Verlages, Silke und Holger Friedrich, in einem Berliner Rundfunkstudio (2019). Holger Friedrich arbeitete unter dem Decknamen "Peter Bernstein" zeitweise für den DDR-Staatssicherheitsdienst.

Der neue Besitzer der Berliner Zeitung, Holger Friedrich, wurde Mitte November als ehemaliger Stasi-Mitarbeiter enttarnt. Entgegen seiner Behauptung, niemals „aktiv“ für die Stasi gearbeitet zu haben, legt seine Akte als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) einen anderen Schluss nahe. Eine Analyse des IM-Vorgangs „Peter Bernstein“ mit den wichtigsten Dokumenten zum Download.

Von Hubertus Knabe

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