Kult und Sühne

Aufklärerin und Massenmörder - die russische Historikerin Irina Scherbakowa neben einer liegenden Stalin-Statue

Fast 30 Jahre herrschte Josef Stalin über die Sowjetunion, fast acht Jahre über den Osten Deutschlands. Im Namen der kommunistischen Idee ließ er Millionen Menschen umbringen oder in den Gulag deportieren. Erst als er am 5. März 1953 einem Schlaganfall erlag, kam der Terror zum Stehen. Woran liegt es, dass Stalins Verbrechen in Deutschland so wenig präsent sind? Ein Rückblick zum 66. Todestag des Diktators (Teil 1).

Von Hubertus Knabe

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Die Totenschädel der Khmers Rouges

Totenschädel aus den kambodschanischen "Killing Fields" - heute eine Gedenkstätte

Drei Jahre, acht Monate und 21 Tage herrschten in Kambodscha die Roten Khmer – wie sich die kommunistische Partei in Kambodscha nannte. Unter ihrem Führer Pol Pot errichteten sie 1975 ein Regime, dem ein Viertel der Bevölkerung zum Opfer fiel. Das Land zwischen Thailand und Vietnam tut sich bis heute schwer im Umgang mit seiner blutigen Vergangenheit.

Von Hubertus Knabe

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Die DDR lebt

Wer in Ostdeutschland zu einer Landpartie aufbricht, könnte leicht auf die Idee kommen, die SED sei dort noch immer an der Macht: Ernst-Thälmann-Straße, Rosa-Luxemburg-Straße, Straße der Einheit, Straße der Freundschaft – so heißen in fast jedem Dorf die wichtigsten Straßen. Sie haben nicht nur die Friedliche Revolution im Herbst 1989 überdauert, sondern auch die Wiedervereinigung und fast drei Jahrzehnte Demokratie.

Von Hubertus Knabe

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