Der Tag, an dem die D-Mark kam

DDR-Bürger warten in Gera vor einer Bank am Tag der Währungsumstellung

Vor 30 Jahren wurde in der DDR die D-Mark eingeführt. Von der Währungsunion profitierten paradoxerweise vor allem die Funktionäre. Denn über Nacht wurde die umbenannte SED zur reichsten Partei Deutschlands. Auch die überhöhten Renten der Genossen wurden fortan in Devisen ausgezahlt – bis heute.

Von Hubertus Knabe

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Als Gorbatschow die Mauer öffnete

Montagsdemonstration in Leipzig: Nach Friedensgebeten in mehreren Kirchen versammelten sich am 29. Januar 1990 erneut rund 100.000 Menschen auf dem Karl-Marx-Platz (heute: Augustusplatz).

Die Friedliche Revolution in der DDR ist in deutschen Schulbüchern nur am Rande ein Thema. Der riskante Freiheitskampf der Ostdeutschen schrumpft dabei zu einer Folge außenpolitischer Veränderungen. Am Ende verfolgten die protestierenden DDR-Bürger vor allem egoistisch anmutende Motive. Ein Streifzug durch bundesdeutsche Lehrwerke zum Geschichtsunterricht.

Von Hubertus Knabe

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Feindbild Israel

Jassir Arafat besucht im November 1971 das Brandenburger Tor in Ost-Berlin. Es steht im Grenzgebiet der DDR, das DDR-Bürger nicht betreten dürfen.

Ein mutmaßlicher Rechtsextremist wollte in einer Synagoge ein Massaker anrichten. Der Anschlag von Halle wirft die Frage auf: Woher kommt ein derartiger Judenhass? Eine Wurzel könnte in der jahrzehntelangen antizionistischen Propaganda in der DDR liegen, deren Geheimpolizei auch arabische Terrororganisationen unterstützte. Darüber wollte eine Veranstaltung in Berlin aufklären – ausgerechnet mit einer ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin.

Von Hubertus Knabe

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