Besiegt – nicht befreit

Vor 75 Jahren sei Deutschland befreit worden – sagen die Spitzen des Staates. Berlin hat sich in diesem Jahr deshalb einen zusätzlichen Feiertag genehmigt. Grüne, FDP und Linke wollen den „Tag der Befreiung“ sogar bundesweit einführen. Damit würde nicht nur eine alte DDR-Tradition wiederbelebt, sondern Deutschland auch aus seiner historischen Verantwortung flüchten. Denn niemand dachte 1945 daran, die Deutschen zu befreien.

Von Hubertus Knabe

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Auferstanden aus Ruinen

Vor 30 Jahren ertrotzten sich die Ostdeutschen das Recht auf Freizügigkeit. Die Öffnung der Berliner Mauer besiegelte das Ende der über 40jährigen SED-Diktatur. Doch während in Berlin offiziell an den Mauerfall am 9. November 1989 erinnert wird, erleben sozialistische Politikkonzepte in Deutschland eine stille Renaissance. Haben die Deutschen nichts aus ihrer Geschichte gelernt?

Von Hubertus Knabe

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Als Gorbatschow die Mauer öffnete

Montagsdemonstration in Leipzig: Nach Friedensgebeten in mehreren Kirchen versammelten sich am 29. Januar 1990 erneut rund 100.000 Menschen auf dem Karl-Marx-Platz (heute: Augustusplatz).

Die Friedliche Revolution in der DDR ist in deutschen Schulbüchern nur am Rande ein Thema. Der riskante Freiheitskampf der Ostdeutschen schrumpft dabei zu einer Folge außenpolitischer Veränderungen. Am Ende verfolgten die protestierenden DDR-Bürger vor allem egoistisch anmutende Motive. Ein Streifzug durch bundesdeutsche Lehrwerke zum Geschichtsunterricht.

Von Hubertus Knabe

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