David gegen Goliath

Nicht prominente Bürgerrechtler, sondern unbekannte DDR-Bürger sorgten vor 30 Jahren für den Untergang der Stasi. Sie besetzten deren Dienststellen und machten den fast 100.000 Mann starken Überwachungsapparat handlungsunfähig. Am 15. Januar 1990 wurde auch das Hauptquartier in Berlin erobert. Doch die Besetzer werden in Deutschland nur selten gewürdigt.

Von Hubertus Knabe

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Als Gorbatschow die Mauer öffnete

Montagsdemonstration in Leipzig: Nach Friedensgebeten in mehreren Kirchen versammelten sich am 29. Januar 1990 erneut rund 100.000 Menschen auf dem Karl-Marx-Platz (heute: Augustusplatz).

Die Friedliche Revolution in der DDR ist in deutschen Schulbüchern nur am Rande ein Thema. Der riskante Freiheitskampf der Ostdeutschen schrumpft dabei zu einer Folge außenpolitischer Veränderungen. Am Ende verfolgten die protestierenden DDR-Bürger vor allem egoistisch anmutende Motive. Ein Streifzug durch bundesdeutsche Lehrwerke zum Geschichtsunterricht.

Von Hubertus Knabe

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Rettet die Gauck-Behörde!

Stasi-Unterlagen-Beauftragter Roland Jahn mit IM-Akten des DDR-Staatssicherheitsdienstes. 1989 führte die DDR-Geheimpolizei 189.000 Inoffizielle Mitarbeiter (IM)

Am Donnerstag dieser Woche will der Bundestag beschließen, die Stasi-Unterlagen-Behörde aufzulösen – mit schwachen Argumenten und ohne solides Konzept. Geschichtsvergessenheit und die Wiederbelebung antikapitalistischer und sozialistischer Ideen werden dadurch weiter zunehmen.

Von Hubertus Knabe

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