Der Tag, an dem die D-Mark kam

DDR-Bürger warten in Gera vor einer Bank am Tag der Währungsumstellung

Vor 30 Jahren wurde in der DDR die D-Mark eingeführt. Von der Währungsunion profitierten paradoxerweise vor allem die Funktionäre. Denn über Nacht wurde die umbenannte SED zur reichsten Partei Deutschlands. Auch die überhöhten Renten der Genossen wurden fortan in Devisen ausgezahlt – bis heute.

Von Hubertus Knabe

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Wahlsieg der alten Kader

Nach den Landtagswahlen in Thüringen gilt die Linke als künftige Regierungspartei, die AfD hingegen nicht. Dabei waren viele Linken-Abgeordnete persönlich in die SED-Diktatur verstrickt. Ein Blick in die neue Linken-Fraktion im Thüringer Landtag.

Von Hubertus Knabe

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Keine Lust zum Feiern

Am 3. Oktober 1990, dem Tag der Wiedervereinigung Deutschlands, versammelten sich Hunderttausende vor dem Berliner Reichstag, vor dem um Mitternacht die schwarz-rot-goldene Bundesfahne gehisst wurde.

In diesem Jahr begeht Deutschland den 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution in der DDR. Massenflucht und Montagsdemonstrationen führten im Herbst 1989 zur Absetzung von Staats- und Parteichef Erich Honecker. Es folgten Mauerfall, freie Wahlen und die Wiedervereinigung – alles ohne Blutvergießen. Trotzdem will keine rechte Feierstimmung aufkommen. Warum?

Von Hubertus Knabe

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